Zu Eurer Sicherheit: richtig ausgerüstet wandern

Der Club fordert von den Teilnehmern die Einhaltung von Ausrüstungsstandards. Dies soll sicherstellen, dass eine größtmögliche Sicherheit auf Wanderungen gewährleistet wird. Daher sind die Standards für Wanderungen im Gebirge höher als für die in flachen Regionen wie Berlin/Brandenburg. Fragt rechtzeitig vor einer Wanderung, wenn ihr euch nicht sicher seid, ob eure Ausrüstung die Standards erfüllt.

 

Ausrüstungsstandards für Wanderungen in flachen Gebieten

 

Mitzubringen sind gute Schuhe wie Sport-, Trekking- oder Wanderschuhe. Nicht zulässig sind Flip-Flops, Sandalen, Sneakers, Stiefel mit Absätzen, Halbschuhe oder anderes leichtes Schuhwerk. Auch in flachen Regionen kann es schwierige, matschige oder unwegsame Abschnitte geben. Daher werden aus Sicherheitsgründen Wanderschuhe mit dicker Sohle und ausreichend hohem Schutz vor Umknicken empfohlen.

 

Wir empfehlen regendichte Kleidung, insbesondere eine regendichte Hose und eine Regenjacke. Jeans saugen sich schon bei kleinen Regenschauern mit Wasser voll, werden kalt und schwer und sind daher nicht für eine Tageswanderung zu empfehlen.

 

Ausreichend warme Kleidung. Dies schließt im Winter Mütze und Handschuhe ein. Für Pausen empfiehlt sich eine Extra-Schicht, damit man nicht auskühlt.

 

Genügend Essen für einen langen Tag, der bis in die späten Abendstunden gehen kann. Mindestens 1,5 Liter Wasser oder sonstige Getränke, im Sommer mindestens 2,5 Liter.

 

Ausrüstungsstandards für Wanderungen in Mittelgebirgen

 

Bei Mittelgebirgswanderungen sind Wanderschuhe mit ausreichend Schutz der Knöchel und dicker Sohle mit ausgeprägtem Sohlenprofil vorgeschrieben. Es steht den Wanderleitern frei, Teilnehmer von einer Veranstaltung auszuschließen, wenn sie ohne geeignete Ausrüstung erscheinen.

 

Regendichte Kleidung, insbesondere eine regendichte Hose und eine Regenjacke sind Pflicht. Jeans sind bei Gebirgswanderungen ausgeschlossen. Dies dient der Sicherheit der gesamten Gruppe in unzugänglichen Regionen und bei unvorhergesehenen Ereignissen wie z.B. plötzlichem Extremwetter.

 

Ausreichend warme Kleidung. Dies schließt im Winter oder in Hochgebirgsregionen auch im Sommer Mütze und Handschuhe ein. Außerdem sollte für höhere Lagen eine Extra-Pulloverschicht mitgenommen werden, um ein Auskühlen – vor allem bei Pausen – zu vermeiden.

 

Genügend Essen für einen langen Tag, der in Ausnahmen bis in die späten Abendstunden gehen kann. Außerdem muss Notfallnahrung z.B. in Form von einigen Energieriegeln mitgebracht werden. Mindestens 2 Liter Wasser oder sonstige Getränke, im Sommer mindestens 2,5 Liter.